KI setzt sich in Schweizer Unternehmen zunehmend durch
- smerevision
- 15. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Künstliche Intelligenz wird in Unternehmen zu einem gewöhnlichen Arbeitsinstrument. Laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens EY unter 604 Mitarbeitenden nutzen 89% in ihrem beruflichen Alltag KI-Lösungen.
KI-Tools sind heute in Unternehmen weit verbreitet, doch der Reifegrad ihrer Integration variiert erheblich. Mehr als die Hälfte (55%) der Firmen setzen KI laut den Befragten gezielt in einem oder mehreren Geschäftsbereichen ein. Allerdings befindet sich fast ein Drittel (31%) noch in der Pilotphase, und 14% der Unternehmen haben noch keine konkreten Initiativen gestartet. Bislang hat nur eine kleine Minderheit (9%) durch den Einsatz von KI ihr Geschäftsmodell verändert.
Zu den grössten Hindernissen für den Einsatz von KI in Geschäftsprozessen zählen Datenqualität und Datensilos (20%), Sicherheits- und Datenschutzbedenken (19%) sowie der Mangel an qualifizierten Fachkräften (18%).
Integrierte Lösungen wie Microsoft Copilot oder Google Gemini sind die am häufigsten genutzten Tools und werden von 70% der Beschäftigten eingesetzt. Fast ein Drittel (29%) der Befragten dürfen KI über ihren privaten Account nutzen, beispielsweise bei ChatGPT. Nur 3% der Befragten geben an, dass die Nutzung von KI in ihrem Unternehmen derzeit vollständig verboten ist.
Ferner sind die Auswirkungen auf die Beschäftigung uneinheitlich. Fast jedes fünfte Unternehmen (18%) hat neue Stellen im Zusammenhang mit KI geschaffen. Umgekehrt geben 11% der Befragten an, dass ihr Unternehmen bestimmte offene Stellen nicht neu besetzt hat, und 7%, dass es Stellen abgebaut hat. Zwei von fünf Mitarbeitenden (42%) sind noch nicht in der Lage, die Auswirkungen der KI auf den Personalbestand einzuschätzen.
Datensouveränität stellt für die Hälfte (51%) der Befragten ein wichtiges Thema dar. Sie sind der Ansicht, dass KI-Systeme unbedingt die schweizerischen oder europäischen Datenschutzstandards einhalten müssen. (Quelle: KMU Portal)
Kommentare